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Matala
Kretas Ortschaft
Matala ist durch die dort in den 1960
und 1970er Jahren lebenden Hippies
berühmt geworden.

Foto: Strand von
Matala
Sie lebten in
Felsgrotten direkt über dem Strand, die
schon die alten Römer als Gräber ins
weiche Gestein gehauen hatten.
Der breite Strand ist etwa 300 Meter
lang und wird zur Hälfte von Tavernen
gesäumt, an denen landseitig eine etwas
orientalisch anmutende, recht kurze
Bazargasse verläuft.
| Den einstigen
Wohnhöhlen der Hippies gegenüber stehen
die kleinen Häuschen und Bootsgaragen
des historischen Fischerdorfes direkt
über dem Wasser.
Fast alle von ihnen
sind heute Restaurants oder Bars mit
grandiosem Blick auf Bucht und Meer. |
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Foto:
Tavernen am Strand in Matala |
Etwa 100 Meter hinter dem Strand
verläuft eine kurze Gasse parallel zum
Meer, an der seit den 1980er Jahren
nette kleine Pensionen entstanden. Am
Ende der Gasse liegen die frei
zugänglichen Ausgrabungen einer
römischen Siedlung. Geht man den Weg
weiter, gelangt man nach etwa 45 Minuten
zum Red Beach, an dem auch nackt gebadet
wird.
Fast alle Hotels, die in den
Veranstalterkatalogen angeboten werden,
liegen außerhalb des alten Matala in
einem Tal, das sich vom Meer aus
kilometerweit ins Hinterland zieht. Wer
seine Abende oft im alten Matala
verbringen will, sollte darauf achten,
wie weit sein Hotel von dort entfernt
ist.
| Mit Mietfahrzeug oder Linienbus kann man
vielmals täglich von Matala ins 4
Kilometer entfernte Nachbardorf Pitsidia
fahren, in dem der Individualtourismus
noch immer Trumpf ist.
Von hier aus
führen Fahrwege zum 2 Kilometer
entfernten, kilometerlangen Komo Beach,
der außerhalb der Hochsommermonate auf
weite Strecken noch sehr ruhig und auf
jeden Fall völlig unverbaut ist. |
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Foto:
Komo Strand |
Unmittelbar hinter dem Strand legen
Archäologen in seinem Südteil die
minoische Hafensiedlung von Phaistos/Festos
frei, die aber noch nicht besichtigt
werden kann.
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