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Sitia

Der Reiz von Sitia liegt in seiner Beschaulichkeit und seiner schönen Lage direkt am Meer. Die Umgebung mutet sanft an, Hochgebirge sind nicht in Sicht. Die Region wird archäologisch gerade erst richtig erforscht und hat in den letzten Jahren viel neues Altes ans Licht gebracht.

Blick auf Sitia auf Kreta
Sitia

Bis in die Mitte der 1960er Jahre hinein war Sitia vom mittleren und westlichen Kreta recht isoliert. Die über 70 km lange Berg- und Küstenstraße von Agios Nikolaos her schlängelte sich noch viel kurvenreicher als heute und nicht einmal asphaltiert an den Bergen entlang, die Küstenschifffahrt übernahm noch die meisten Transporte. Wirklich alt ist hier nichts, denn die Stadt wurde erst 1870 neu gegründet. Ein langer Strand beginnt unmittelbar am Rand des Stadtzentrums.


Sitia - Blick auf die Stadt

Ein kleiner Stadtrundgang durch Sitia von etwa 2 Stunden Dauer beginnt am besten an der Platia Politechniou am Meer. Die Statue hier zeigt den Dichter Vitzentzos Kornaros, die vier Kupferplatten im Sockel präsentieren Szenen aus seinem Hauptwerk >Erotokritos<, das er 1585-1600 in Sitia schrieb. Das Genre wird klar: Es geht um Ritter, Kämpfe und schöne Frauen. Letztere sieht man vielleicht auch heute noch beim Bummel durch die bescheidenen Einkaufsstraßen der Stadt: hin vielleicht durch die Odos El. Venizelou, zurück durch die parallel dazu verlaufende Odos Vitzentzou Kornarou. Danach konnte man von der Platia aus dem Ufer bis zum Fähranleger folgen und von dort hinaufsteigen zur trapezförmigen Festung Kazarma. Leider ist sie nur sporadisch geöffnet, im Sommer aber Veranstaltungsort für Theateraufführungen und Konzerte.

Das kleine Archäologische Museum in Sitia mit Funden aus Ostkreta lohnt einen etwa halbstündigen Besuch. Gleich nach dem Lösen der Eintrittskarte steht man vor einer etwa 2 m hohen Vitrine, die den kostbarsten hier ausgestellten Fund zeigt: Die 49 cm hohe, aus neun Teilen zusammengesetzte minoische Statuette eines Jünglings, geschnitzt aus dem Elfenbein eines Nashorns. Das Meisterwerk aus dem 15. Jh. wurde in Palekastro in Ostkreta freigelegt. Bis ins kleinste Detail ist es hervorragend modelliert. Der Jüngling trägt goldene Sandalen. Goldreste deuten darauf hin, dass wohl auch seine Armreifen, sein Gürtel und sein Lendenschurz aus Blattgold gefertigt waren. Das Haar wurde aus Serpentin-Stein ziseliert, in die Augenhöhlen waren ursprünglich Bergkristalle eingefügt.

Vier bedeutende archäologische Stätten liegen nahe der ersten 6 km der Küstenstraße Richtung Vai: die frühminoische Nekropole von Agia Fotia, der 26 m hohe Kouphota-Hügel mit den Resten eines befestigten Gutshof aus der Zeit um 2000 v.Chr., die Überreste der antiken Stadt Trypitos sowie die Überreste eines minoischen Palastes im Dorf Petra.

 

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 Sitia Bilder
Strand in Sitia