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Frangokastello

Von Kreta Trip Team | 8.Juni 2010

frangokastello

Das Frangokastello, zumindest das was noch übrig ist,  liegt an der Südküste Kretas nahe der Ortschaft Hora Sfakion. Das 1371 von den Venezianern errichtete Kastell ist eines der ältesten auf Kreta. Es diente dem Schutz vor Piraten und den kretischen Aufständigen. Die Anfahrt erfogt über teils kurvenreiche aber gut instande Strassen.

Aus der Geschichte des Frangokastello - Am 17. Mai 1828 standen hier nur 700 Kreter rund 8000 Türken in einer Schlacht gegenüber. Alle Kreter wurden in diesem ausichtslosem Kampf von den Türken getötet. Eines der vielen grausigen Ereignisse im Widerstand der Kreter gegen die türkischen Besatzer.

Im Frühjahr soll man hier am zeitigen Morgen ein interessantes Schauspiel beobachten können - die Geister der Getöteten, so sagt man hier, sieht man am Strand entlangziehen, was vermutlich eine Art von Fata Morgane ist, und auf bestimmte atmosphärische Faktoren und die gegenüberliegende libysche Küste zurückzuführen sein soll.

Das Angelokastro kann ohne Eintritt besichtigt werden. Es stehen aber nur mehr die Grundmauern und die Wehrtürme. Wenn sie Badesachen auf den Ausflug zum Frangokastello mitnehmen können sie nach der Besichtigung ein erfrischendes Bad am ganz passablen Sandstrand unterhalb der Festung nehmen. Eine einfache Taverne gibt es hier ebenfalls. Und wenn sie das Glück haben wie wir, so spielt in den Mauern des Kastells sogar ein griechischer Musiker für sie, der sich so ein paar Groschen verdient.

Mehr Bilder vom Frangokastello:

frangokastello ansicht

frangokastello

frangokastello musiker

frangokastello taverne

frangokastello strand

frangokastello strand

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4 Kommentare to “Frangokastello”

  1. Heike und Andreas meint:
    19.Oktober 2010 at 10:29

    Als Griechenlandfans sind wir schon das fünfte mal auf griechischen Inseln unterwegs, und waren und sind auch immer wieder begeistert mit tollen Eindrücken und der Lust nach mehr nach Hause gereist. Doch was uns in diesem Jahr (Oktober 2010) bei Frankokastello passierte ist uns in all den Jahren noch nicht vorgekommen.

    In der oberhalb des Parkplatzes gelegenen, hübsch ausgestatteten und gemütlich wirkenden Taverne (viel Holz, schöne Dachterrasse) wurden wir freundlichst vom Wirt empfangen. In gutem Deutsch erklärte er uns die (fertigen) Speisen und die frischen Fische, die in den Vitrinen lagen - und wir suchten aus! (dummerweise ohne nach dem Preis zu fragen, doch das ist ja in vielen griech. Tavernen so üblich.)

    Nach dem nicht üppigen, aber guten Mahl kam die “Bescherung” in Form der Rechnung: 55 Euro für EINE Dorade ohne Beilagen, sowie 15 Euro für ein Tellergericht, bestehend aus Bohnen und Kartoffeln, wurden von uns verlangt. Da half auch der großzügig spendierte Raki nicht drüber weg, um das zu schlucken. Auf Nachfrage meinte man nur (leicht zynisch), es sei ein besonders guter und seltener Fisch gewesen. Nun, in unserem Urlaubsort Agia Galini gabs den im teuren Restaurant für 10 Euro… Auf jeden Fall fühlten wir uns abgezockt und würden jedem Besucher des Kastells und des recht schönen Strandes nur empfehlen diese Taverne zu meiden.
    Heike und Andreas

  2. Kreta Trip Team meint:
    20.Oktober 2010 at 19:48

    “Nun, in unserem Urlaubsort Agia Galini gabs den im teuren Restaurant für 10 Euro…”

    also das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. 50€ pro Kilo Fisch ist in Griechenland ein normaler Preis - eine Dorade wird zwischen 350-500g Gewicht haben.

  3. Ralf meint:
    24.September 2012 at 01:21

    “und wir suchten aus! (dummerweise ohne nach dem Preis zu fragen, doch das ist ja in vielen griech. Tavernen so üblich.)”

    üblicherweise sucht man aus und fragt bei dem ausgesuchten Fisch nach dem Preis. 55€ für eine Dorade, da muss das ja ein Riesenfisch gewesen sein.

  4. Kreta Trip Team meint:
    24.September 2012 at 01:23

    Also, wir haben sowas in den Tavernen beim Frangokastello noch nie erlebt.

Kommentare